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So 11 Jan, 2009 12:52 Nicht einmal eine Kugel wert
"Zwischen 1975 und 1979, direkt nach dem Ende des Indochina-Kriegs, starb unter der Terrorherrschaft von Pol Pot und seinen Roten Khmern mindestens eine Millionen unschuldiger Menschen. Zehn Prozent der damaligen kambodschanischen Bevölkerung, nach vorsichtigster Schätzung. Es gibt auch Experten, die von zwei Millionen Toten reden. Im Januar 1979 marschierten vietnamesische Truppen ein, mit denen die Roten Khmer schon seit Jahren Grenzstreitigkeiten hatten. Pol Pots Männer zogen sich in den Norden des Landes zurück. Ein Guerillakrieg begann, der sich bis 1991 hinzog, als die Kriegsparteien in Paris einen Friedensvertrag schlossen. Die ersten Wahlen gab es zwei Jahre später.
»Seht ihr die Risse in den Schädeln?« fragt der kleine Mann mit unbarmherziger Freundlichkeit. »Die kommen daher, dass die meisten Menschen hier mit Bambusstöcken erschlagen wurden. Die Roten Khmer sparten Munition. Wir waren ihnen nicht einmal Kugeln wert.«"
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